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"Radkultour" war ein Erfolg

Dieser Artikel stellt eine am 17.09.03 um 21:22
veröffentlichte Nachricht dar.

aktuelle nachrichten Die zweite "Radkultour" des Kunst- und Kultur- Kreises (KuKuK) sowie des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) stieß auch in diesem Jahr erneut auf große Resonanz. Organisiert wurde die Fahrt in Zusammenarbeit mit dem Fahrradbeauftragten Jupp Kirberg und der Unteren Denkmalbehörde der Gemeinde Rommerskirchen.

 

Bei herrlichem Wetter ging die Tour durch das Gemeindegebiet zu einzelnen Denkmälern. Unter der Führung der ADFC-Ortsgruppe Rommerskirchen sei die Strecke "problemlos gemeistert" worden, heißt es rückblickend. "Zwei Pannen wurden vom bestens ausgestatteten Servicemann Norbert Wrobel in Formel 1-Boxenstop-Tempo behoben", heben die Organisatoren augenzwinkernd hervor. Unbestrittener Höhepunkt sei das Konzert des Vokalensembles "Ecclesia et Mundus" in der romanischen Kirche Sankt Briktius in Oekoven gewesen.

Die Teilnehmer der Fahrradtour wurden von dem elfköpfigen Chor unter Leitung von Horst Herbertz vor der Kirche als "Reisende" mit einem Kreuzfahrerlied des Spätromantikers Max Reger begrüßt. In der Kirche wurden dann in erster Linie Musikstücke des 19. Jahrhunderts zu Gehör gebracht, einer Zeit, in der das kleine Gotteshaus seine überaus prächtige Innengestaltung in Form von farbenfrohen Fresken erhielt.

Zu einer "echten Überraschung" wurde schließlich die Uraufführung eines sechsstimmigen Chorstücks des englischen Komponisten William Burt, der von 1575 bis 1623 lebte. Dieser hatte im Jahre 1588 im Auftrag von Königin Elisabeth I. von England zur Feier des britischen Sieges über die spanische Armada ein Chorstück geschrieben, das bislang nur noch in einer Lautenspielfassung vorlag. Ein Mitglied von "Ecclesia et Mundus", Gerd Keuenhof aus Rommerskirchen, rekonstruierte dieses Stück als sechsstimmige Chorfassung.

Passend zum katholischen Kirchenkalender, der den Sonntag als Tag der Gottesmutter Maria führt, erklang Anton Bruckners "Ave Maria". Nach dem musikalischen Genuss erläuterte der Organist von Sankt Briktius, Thomas Bolz, ausführlich die Geschichte und die künstlerische Gestaltung der Kirche. Sein sachkundiger Vortrag zeichnete sich durch die Fülle von kleinen Details aus, die allen Zuhörern einen Blick für die vielen Besonderheiten der Kirche öffnete. Das positive Echo auf die "Radkultour 2003" lässt die Veranstalter bereits optimistisch in die Zukunft blicken: Auch 2004 soll wieder in die Pedale getreten werden.

 
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